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50 Jahre Olka Fußball

in Worte gefasst von Willi Dag – einem der “Väter” des Sportrings Oberlangkampfen – Gerhard Ertl und Stefan Radinger

 

dag
Willi Dag
+ 17.02.2007

Der OLKA-Fußball hat einen klingenden Namen. Zugegeben, sein guter Ruf stammt aus den 80er Jahren, als sich der kleine SRO hinaufkämpfte in die höchste Spielklasse des Landes. War dieser Höhenflug auch nur von kurzer Dauer, so bewies die OLKA-Mannschaft doch eindrucksvoll Jahr für Jahr, dass das Fußballhandwerk in Oberlangkampfen ernst genommen wird. Dennoch ist es auch den OLKArianern nicht  erspart geblieben, hinabsteigen zu müssen in die untersten Etagen des Ligengebäude

Aber beginnen wir von vorne, werfen wir einen Blick auf die Chronologie des OLKA-Fußballs.

1969

Wilfried Neupert, Pletzer Georg, Herbert Miess, Pepi Madreiter, Bruno Innerhofer, Josef Egger, Schiedsrichter Anton Herovitsch
Willi Dag, Hans Gratt, Gottfried Hausberger, Rüdiger Kitzbichler, Georg Manzl, Michael Gasteiger, Franz Mittersteiner

1970

Die erste offizielle OLKA-Mannschaft vor dem ersten großen Derby gegen des SV Langkampfen im Oktober 1970.
Willi Dag, Herbert Mathes, Franz Bliem, Hans Gratt, Kapitän Josef Egger, Gottfried Hausberger, Ludwig Gögl
Georg Pletzer, Franz Kapl, Rüdiger Kitzbichler, Josef Madreiter, Wilfried Neupert

1974

Trainer Karl Datinger, Franz Egger, Herbert Miess, Josef Egger, Sebastian Pöck, Wilfried Neupert, Karl Kerbl, Franz Kapl, Brückenwirt Jakob Feichtner
Franz Bliem, Georg Pletzer, Hans Gratt, Josef Gratt, Wolfgang Egger, Walter Rupprechter

1977

Karl Kerbl, Franz Hager, Kapitän Josef Madreiter, Wolfgang Gratt, Hans Kuen, Walter Rupprechter
Egon Mitterer, Manfred Hochstöger, Georg Pletzer, Josef Gratt, Peter Hausberger, Robert Werlberger, Peter Kupfner

1983

Trainer Fred Schweinsteiger, Gerhard Mitterer, Hans Kuen, Richard Hotter, Josef Gratt, Hans Berger, Egon Mitterer, Peter Hausberger, Werner Spöck
Herbert Miess, Wolfgang Gratt, Anton Hausberger, Robert Werlberger, Fred Kupfner, Simon Karrer, Georg Pletzer

1984

Trainer Fred Schweinsteiger, Werner Spöck, Kapitän Egon Mitterer, Manfred Fuchs, Richard Hotter, Robert Werlberger
Josef Gratt, Fred Kupfner, Peter Hausberger, Anton Hausberger, Simon Karrer, Wolfgang Gratt

1997

Sektionsleiter Erwin Kreutner, Trainer Reinhard Vinciguerra, Hans-Peter Ostermann, Werner Spöck, Martin Lella, Markus Widschwenter, Florian Adamski, Helmut Spitzenstätter, Gerhard Ertl
Markus Hintner, Georg Eder, Andreas Deutsch, Gottlieb Ostermann, Kapitän Simon Karrer, Gerhard Thaler, Alexander Bosin

2003

Sekt.-Ltr. Wolfgang Gratt, Obmann Franz Hager, Hintner M., Ertl G., Haberl W., Gaun O., Widschwenter M., Mitterer E., Straif M., Sarkletti W., Lettenbichler M., Co-Trainer Sepp Weilnhammer, Trainer Egon Mitterer
Heel M., Ascher M., Aufhammer R., Egger Ch., Innerhofer R., Pletzer M., Haidacher F., Ortner M., Schnellrieder J.
Nicht auf dem Bild: Deutsch A.

2004

Michael Straif, Sebastian Adensam, Martin Pletzer, Martin Lettenbichler, Markus Ascher, Markus Widschwenter, Egon Mitterer jun., Gerhard Ertl, Christian Egger, Günter Spöck, Trainer Egon Mitterer
Martin Adamer, Michael Ortner, Franz Haidacher, Sebastian Maier, Stefan Plattner, Andreas Deutsch, Robert Aufhammer, Betreuer Sepp Weilnhammer

2005

Trainer Karl Datinger, Franz Egger, Herbert Miess, Josef Egger, Sebastian Pöck, Wilfried Neupert, Karl Kerbl, Franz Kapl, Brückenwirt Jakob Feichtner
Franz Bliem, Georg Pletzer, Hans Gratt, Josef Gratt, Wolfgang Egger, Walter Rupprechter

2008

Trainer Erich Kronbichler, Michael Straif, Obmann Franz Hager, Martin Adamer, Daniel Seelaus, Betreuer Christian Feller
Johann Adamer, Florian Radinger, Oliver Obexer, Michael Ortner, Christian Egger, Stanimir Dyulgyarski, Markus Heel
Markus Pletzer, Martin Pletzer, Andreas Deutsch, Reinhard Innerhofer, Stefan Radinger, David Krepatz, Robert Aufhammer

2010

Simone Mitterer, Emanuel Stöllinger, Elmas Harun, Daniel Ehrenstrasser, Sebastian Adensam, Mathias Kaindl, David Krepatz, Patrick Haun, Christian Feller, Markus Ascher
Markus Heel, Dominik Adamoski, Stanimir Dyulgyarski, Christian Elzinger, Oliver Obexer, David Hager, Michael Straif, Markus Scharnagl, Anton Baumgartner, Patrick Rieder, Johann Adamer, Daniel Seelaus, Trainer Markus Pletzer
Johann Salvenauer, Martin Pletzer, Markus Seiringer, Markus Göhly, Benjamin Salzburger, Reinhard Innerhofer, Stefan Radinger, Matthias Reh, Tiberiu Welker, Martin Thaler, Daniel Perthaler

2013

Stefan Turri, Stefan Rainer, Andreas Schöpf, Stefan Sieberer, Marco Moser, Bujar Miftari, Martin Thaler, Markus Pletzer, Daniel Ehrenstrasser
Werner Haberl, Talih Keskin, Emanuel Stöllinger, Oliver Obexer, Reinhard Innerhofer, Patrick Podesser, Matthias Reh, Martin Thaler, Christian Raich, Patrick Haun

2014

Platzsanierung
Werner Haberl, Markus Hintner, Dominik Adamoski, Stefan Sieberer, Thomas Ortner, Andreas Schöpf, Bujar Miftari, Marco Moser, Stefan Rainer, Martin Thaler, Daniel Ehrenstrasser, Stefan Turri
Oliver Obexer, Martin Pletzer, Christian Raich, Mustaf Vullnet Miftari, Patrick Podesser, Reinhard Innerhofer, Florian Hussl, Talih Keskin, Markus Pletzer, Emanuel Stöllinger

2015

50 Jahre SR Olka
Hausberger Gottfried, Gratt Jakob, Egger Josef, Kuen Hans sen., Kuen Hans jun., Hladik Erwin, Miess Edith, Rieser Hermann, Hintner Greti, Bliem Josef, Hausberger Peter, Pletzer Georg, Untersberger Hans
Nicht im Bild: Dag Eva, Egger Anna, Egger Georg, Friedrich Johanna, Grindhammer Sebastian, Gruber Johann, Lackner Hans
Hintner Markus, Hager Franz, Adamer Maria, Ortner Edith, Haberl Werner
Bürgermeister Andreas Ehrenstrasser

2016

Stefan Turri, Oliver Obexer, Manuel Gwercher, Christian Raich, Emanuel Stöllinger, Thomas Ortner, Stefan Sieberer, Andreas Schöpf, Manfred Seiwald, Thomas Kaltenegger, Fabian Karrer
Werner Haberl, Daniel Ehrenstrasser, Martin Thaler, Patrick Beschta, Firat Kuyucuk, Michael Schett, Thomas Gründhammer, Manuel Vogl, Martin Pletzer, Bujar Miftari, Stefan Rainer, Christian Feller
1965
Gründung des Sportring Oberlangkampfen am 11. 11. 1965
Als der Sportring Oberlangkampfen in den späten Augusttagen im Jahr 1965 gegründet und am 11.11.1965 offiziell bei der Bezirkshauptmannschaft Kufstein als Verein gemeldet wurde, spielten OLKA-Kicker im wahrsten Sinne des Wortes einen Wald- u. Wiesen-Fußball. In einer “wilden” Liga, unbescheiden “ALPENLIGA” getauft, wurde auf einigermaßen ebenen Wiesen im Missfallen der Ernteeinbuße befürchtenden Bauern mit ausrangierten, geliehenen Dressen und mit wenig feiner Klinge Kampfmannschaftsfußball im wahrsten Sinne des Wortes betrieben.
1959
Alpenliga-Meister
Der stolze Alpenliga-Meister 1969 bereits im eigenen Dress
1970
Offizielle Teilnahme an der Meisterschaft des TVB
1970 dünkte man sich stark genug, um an der offiziellen Meisterschaft des Tiroler Fußballverbandes teilzunehmen.
1974
Meister 2. Klasse
1974 errangen die Blau-Weißen den Meistertitel vor dem FC Bruckhäusl und stiegen in die 1.Klasse auf. Die OLKA-Truppe, eben “erstklassig” geworden (September 1974).
1977
Aufstieg in die Gebietsliga
Bereits 3 Jahre später, 1977, schaffte Oberlangkampfen den neuerlichen Aufstieg. Ein bisschen glücklich zwar, denn als Zweitplatzierter hinter dem FC Kitzbühel und hauchknapp vor dem FC Söll gehörte der SR OLKA der Gebietsliga an. Die damalige erste Gebietsliga-Mannschaft. In dieser Liga wehte unseren Burschen ein ziemlich scharfer Wind um die Ohren, aber der unvergessene Trainer Kapl ließ kein Zittern aufkommen. Mit unterschiedlichem Erfolg rackerte man sich 6 Jahre durch die Gebietsliga, bis dann ziemlich in Bedrängnis – der “Fußballmessias” in Oberlangkampfen eingriff. Fred Schweinsteiger übernahm nicht nur die Trainerfunktion, sondern tat allen Beteiligten die Augen auf in Richtung eines modernen Kampffußballs und gewann im Sturm die Fußballherzen. Im denkwürdigen Spiel am 12. Juni 1983 besiegte der Sportring im Oberlangkampfner Erlenaustadion den FC Bruckhäusl mit 4:1 und stieg als Meister der Gebietsliga Ost in die neu gegründete Landesliga auf. Gefeiert wurde dieser Erfolg wie ein Champions-League-Sieg, lang und ausgiebig…
1983
Meister Gebietsliga Ost
So überschäumend der Aufstieg gefeiert wurde, so triumphal marschierte das unveränderte “Schweinsteiger Wunderteam” durch das Landesliga-Jahr. Mit dem 2:1-Sieg über den SV Fritzens stand der SR OLKA bereits drei Runden vor Schluss als neuerlicher Meister fest.
1984
Meister Landesliga Ost
Mit dem sensationellen Aufstieg in die Tiroler Liga ist die Abkürzung “OLKA” nicht nur zu einem landesweiten Qualitätsbegriff geworden, die stramme Truppe des kleinen Dorfvereins hatte damit auch ihren Zenit erreicht. Gelang es im 1. Tiroler-Liga-Jahr recht beachtlich mitzuhalten (7. Tabellenplatz), so musste man im Spieljahr 85/86 die bittere Erfahrung machen, dass ein noch so gut zusammengespielter Kader in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes nicht reüssieren kann, wenn er zu klein ist. Verstärkungen von auswärts anzuheuern war weder Vereinsideologie, noch viel weniger wirtschaftlich möglich, und mit den eigenen Nachwuchsspielern war in der Tiroler Liga nichts zu gewinnen. Mit einem 0:4 Auswärtssieg am 14. Juni 1986 in Landeck verabschiedete man sich mit Anstand aus der Liga. Der Abstieg rüttelt kräftiger als befürchtet an den Nerven der Erfolgsverwöhnten. Ein Großteil der vielen Jahre dienenden Haudegen machte Nachrückenden, denen die Erfahrung auf glattem Fußballparkett fehlte, Platz. 1988/89 hieß es noch einmal einen Stock tiefer. 12 Jahre (1988/89 bis 2000/01) fochten wir mit wechselndem Erfolg wieder in der Gebietsliga Ost. Zweimal, in den Meisterschaftsjahren 1997/98 sowie 1998/99 schielten wir nach der Meisterkrone. Die beste Platzierung erreichte die OLKA-Mannschaft 1998 mit ihrem damaligen Trainer Reinhard Vinciguerra als Vizemeister hinter der Talentschmiede Wörgl II.
1998
Vizemeister Gebietsliga Ost
Einige Jahre zuvor freilich ging in der Oberlangkampfner Innau das Abstiegsgespenst um, dreimal (1990/91, 1993/94, 1995/96) stand in der Abschlussbilanz der 10. Tabellenplatz zu Buche. 2000/01, genau 30 Jahre nach dem Eintritt in die offizielle Tiroler Fußballszenerie, war das blau-weiße Schicksalsjahr. Durch das Abstiegsdomino von oben mussten die beiden Letztplatzierten der Gebietsliga Ost hinabsteigen in die “Klassengesellschaft”. Zwar wehrte man sich im OLKA-Lager mit heroischem Mut. Für die Frühjahrsmeisterschaft 2001 wurde mit Peter Zacher, ein Ex-Profi der deutschen Bundesliga, ein äußerst engagierter Trainer verpflichtet. Bis zuletzt war man zuversichtlich, das Ziel “Klassenerhalt” zu schaffen. Das Nebeldrama in Weerberg und das unglückliche Match gegen Walchsee in den Junitagen 2001 wären beide vom aufopfernd kämpfenden OLKA-Aufgebot unter weniger dramatischen Umständen unbedingt und sicher zu gewinnen gewesen. Nicht am Willen, nicht an der Moral, – sondern am Erwartungsdruck, an der Verantwortungsbelastung scheiterte in der Schlussphase die letzte OLKA-Gebietsliga-Mannschaft. Abstiege sind immer mit Imageverlust und Substanzbeschädigung verbunden. Es zeugt von Professionalität der Sektionsleitung, dass sie geschlossen sinnvolle Zukunftsaktivitäten setzte. Es zeugt von einer festgewachsenen Verwurzelung des Vereins bei der heimischen Bevölkerung, dass sie von geringen Ausnahmen abgesehen, “ihrem” SRO auch weiterhin unterstützend die Treue hielt. Die Kampfmannschaft selbst löste sich zwar nicht auf, aber für einige Leistungsträger war der Abstieg mit ihren sportlichen Ambitionen nicht zu vereinen, und sie wechselten die Vereinsfarben. So lautete das Motto: Spielen wir mit möglichst vielen eigenen Nachwuchskickern weiter! Werner Haberls B-Mannschaft, zweifacher Meister ihrer Gruppe, bot sich als Fundgrube an. Mit einer stark verjüngten Mannschaft und der “OLKA-Legende” Egon Mitterer als Trainer startete man 2001 in die 1. Klasse Ost und musste erkennen, dass die Trauben hoch hingen. Doch je besser sich die Youngsters mit dem rauen Kampfmannschaftsfußball zurechtfanden, desto zahlreicher wurden die Erfolgserlebnisse. Die Frühjahrsmeisterschaft 2002 zeigte den Verantwortlichen, vor allem aber den “Kampfmannschaftsneulingen” selbst, dass sie spielerisch und taktisch mit den “robusten” 1. Klasse-Fußballern durchaus mithalten konnten. Der Mittelfeldplatz (7. Tabellenrang) am Ende des ersten Lernjahres ließ für die Zukunft hoffen. Und es waren in der Tat keine dreisten Versprechungen. Das Spieljahr 2002/2003 verlief vom Start weg für Egons Jungteam, verstärkt durch drei Zugänge, sehr erfolgreich. Lediglich der Spielgemeinschaft Brixlegg/Rattenberg musste man den Vortritt lassen. Aber durch den außerordentlich beflügelnden TFV-Beschluss (ZWEI Aufsteiger und ZWEI Absteiger) schaffte die OLKA-Truppe als Vizemeister den Wiederaufstieg in die Gebietsliga.
2003
Vizemeister 1. Klasse Ost
Nach zwei Jahren also ist der SR OLKA dem Fußball-Unterhaus entronnen. In der auf 14 Vereine aufgestockten Gebietsliga Ost heißt es nun für die junge Mannschaft Farbe bekennen. Bewusst hat man auf jeglichen auswärtigen Zuwachs verzichtet. Das Vertrauen haben die Jungkicker jedenfalls in den ersten Runden keinesfalls enttäuscht, und wenn der dünne Kader vom Verletzungspech verschont bleibt, sollte dieser OLKA-Mannschaft die Ligazugehörigkeit gesichert sein. (WD)
2004
Höchster Sieg in einem Meisterschaftsspiel
Die Saison 2004/05 begann recht vielversprechend mit einem unerwarteten 6:2-Sieg in Aschau. Sofort wurden von einigen die Ziele neu überdacht und ein Platz auf dem Stockerl ins Auge gefasst. Doch bereits eine Woche später holte die SPG Hopfgarten/Itter, die diese Liga dominieren sollte, die Träumer im OLKA-Lager auf den Boden der Tatsachen zurück. Es folgten ernüchternde Wochen mit insgesamt 5 Niederlagen, 6 Unentschieden und nur 2 Siegen bis zur Winterpause. Oft fehlte das Quäntchen Glück, oft war es auch eigenes Unvermögen, den einen oder anderen zusätzlichen Punkt zu holen. Auch die Rückrunde begann mit einem 3:5 erneut gegen den späteren Meister Hopfgarten denkbar schlecht. Aber die Truppe war in sich gewachsen, steckte das weg und legte eine unglaubliche Serie hin. Mit 6 Siegen, 5 Remis und nur 1 Niederlage kämpfte sich unsere Truppe mit dem in zwischenzeitliche Kritik geratenem Trainer Egon Mitterer vom 12. auf den 8. Tabellenplatz. Glanzpunkt war das 12:0 (höchster Sieg des SR OLKA in einem Meisterschaftsspiel) gegen Rum/IAC II. (G.E.) Die Torschützen: Martin Lettenbichler (3), Robert Aufhammer (2), Martin Adamer (2), Andreas Deutsch, Günter Spöck, Egon Mitterer jun., Markus Widschwenter, Gerhard Ertl. Machten den höchsten Sieg einer OLKA-Kampfmannschaft in einem Meisterschaftsspiel perfekt:
2005
Jahrhunderthochwasser
2005/2006 startete der Kader fast unverändert voller Tatendrang in die neue Saison. Der SR OLKA knüpfte mit viel Elan dort an, wo man Ende der vergangenen Saison aufgehört hatte und überwinterte mit 4 Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz als Tabellenvierter. Zwischenzeitlich sonnte man sich auch über einige Wochen an der Tabellenspitze. Und das, obwohl unser Team die gesamte Vorrunde (außer St. Ulrich) auswärts antreten musste, weil OLKA’s Fußballplatz vom “Jahrhunderthochwasser” des Inns im August 2005 völlig zerstört wurde. Der Sportplatz samt Vereinslokal, Keller standen komplett – und Wohnungen/Häuser in großen Teilen Oberlangkampfens (Innschleife) bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Durch fast 20 cm Schlick und Innsand auf und um den Platz war es für Monate nicht möglich, Heimspiele auszutragen. Die Hilfsbereitschaft der umliegenden Vereine, (u.a. schickte der SV Walchsee eine Arbeitstruppe) aber auch aus ganz Tirol war enorm. VIELEN DANK noch einmal an dieser Stelle!!! Die Rückrunde im Frühjahr 2006 war alles andere als das, was man sich nach der erfolgreichen Herbstrunde erwarten durfte. Mit nur drei Siegen aus 11 Spielen (davon 10 Heimspiele) wurde unser Team bis auf den 8. Rang durchgereicht. Das hatte nichts damit zu tun, dass einige Spiele auf dem Platz des SVL ausgetragen werden mussten, weil unser Rasen sich vom Hochwasser und dem letzten Pfingstturnier noch nicht erholt hatte. DANKE auch hier noch einmal an den SV Langkampfen, der uns in dieser Situation hilfreich zur Seite stand. Neben der Tatsache, dass sich einige Spieler scheinbar nicht bewusst waren, was in diesem Jahr möglich gewesen wäre, trug auch Verletzungspech in unüblichem Maße dazu bei, dass OLKA eine mehr als unzufriedenstellende Rückrunde gespielt hatte. Trainer Mitterer musste 30 (!) verschiedene Spieler für die 1. nominieren. Kein Nachteil ohne Vorteil: Die Gegebenheiten führten zwangsläufig dazu, dass immer mehr Nachwuchskicker Kampfmannschaftsluft schnupperten. So standen neben den etablierten “Jungen” immer öfter die Namen einiger Fußballfohlen auf den Spielberichtsbogen. Aber das war bzw. ist sowieso der Weg, den der SR Oberlangkampfen langfristig für die Zukunft eingeschlagen hatte. Meister wurde in dieser Saison der SV Niederndorf, punktgleich mit dem SV Walchsee, die beide in die Landesliga aufstiegen.
2006
Trainerwechsel
Die neue Saison 2006/2007 begann leider so, wie die alte aufgehört hatte. Es fehlte der Biss und die Motivation im Team, um zumindest im Mittelfeld der Gebietsliga mitreden zu können. Nach einer 1:5-Klatsche im letzten Herbstrundenmatch gegen den späteren Aufsteiger SV Brixen und dem damit verbundenen 12. Tabellenplatz, der am Ende den Abstieg in die neu gegründete Bezirksliga bedeutet hätte, rumorte es im Lager des SRO. Letztendlich räumte der langjährige OLKA-Trainer Egon Mitterer auf eigenen Wunsch seinen Platz, um vielleicht einen Umkehrschwung im Team herbeizuführen. Und tatsächlich: Der neue Coach Erich Kronbichler aus Ebbs hauchte der Mannschaft wieder neues Leben ein und man sammelte wie die Eichhörnchen Punkt für Punkt gegen den Abstieg. Bei der Schlussabrechung stand OLKA zwar auch nur auf Rang 11, allerdings 7 Punkte vor einem Abstiegsplatz.
2007
Hohe Ziele
Trainer Erich Kronbichler setzte sich und seiner Elf das Ziel für die Saison 2007/2008 in Anbetracht des vergangenen Fußball-Jahres recht hoch an. Ein Platz unter den ersten 5 war das Minimum, Platz 3 oder sogar ein Aufstiegsplatz war das Wunschergebnis. Kaum einer hätte es dem SRO zugetraut, aber nach der Vorrunde im Herbst stand OLKA tatsächlich auf dem 3. Tabellenrang! Erheblichen Anteil daran hatte neben Torjäger Robert Aufhammer – der seinen 3. Frühling erlebte, – auch die spielerische Integration unserer zwei Bulgaren-Kicker Hristo Illiev und Stanimir Dyulgyarski. Beide “Legionäre” holte Obmann Franz Hager in Eigenregie durch geschäftliche Verbindungen nach Oberlangkampfen. Mit Hristo als “Wirbler” in fremden Strafräumen und Stani als (ohne Übertreibung) besten Libero der Liga zeigte die gesamte Truppe um den weiteren Neuzugang aus Kufstein und OLKA-Heimkehrer Markus Pletzer, wozu sie fähig ist. Hätte man im einen oder anderen Spiel nicht in der Nachspielzeit noch Gegentreffer hinnehmen müssen, wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Der Start im Frühjahr war alles andere als zufriedenstellend und kostete uns wertvolle Punkte, um weiter vorne mit zu mischen. 5 Unentschieden und 2 Niederlagen aus den ersten 7 Spielen – damit hatten sich alle geheimen Hoffnungen und Wünsche bzgl. Landesliga wieder erledigt. Erst im 8. Spiel, ausgerechnet im Derby gegen den SVL gelang der erste Sieg im Jahr 2008. Unserem Ortsnachbarn kostete u.a. diese Niederlage den Ligaverbleib. Denn am Ende fehlte dem SVL exakt ein einziger Punkt. Neben Langkampfen musste auch Kössen und Breitenbach in die vor einem Jahr neu gegründete Bezirksliga absteigen. Nach oben in die LL Ost verabschiedeten sich Zell am Ziller und überraschend auch Bruckhäusl. Überraschend, weil Niederndorf die Liga im Herbst neben Zell dominiert hatte. Durch einen Totaleinbruch im Frühjahr landete der SVN am Ende nur auf Rang 6. OLKA beendete die Saison als Fünfter. Dass es nicht zu mehr gereicht hat, muss man in erster Linie dem Langzeit-Ausfall von Torjäger Robert Aufhammer verantwortlich machen, der nicht zu kompensieren war. Der Goalgetter führte nach der Herbstrunde die Torjägerliste der GB Ost mit 14 Treffern an. Erst mit seiner Genesung fand der SRO in den letzten Spielen wieder zu alter Stärke zurück. Dennoch – das zum Saisonstart ausgegebene Minimal-Ziel wurde erreicht.
2008
Vizemeister Gebietsliga Ost
2008/2009 setzte man sich zu Saisonbeginn keine utopischen Ziele. Der alte und neue Trainer Erich Kronbichler setzte allerdings voraus, dass man mit dem Abstieg in keinster Weise zu tun hat und hätte es als Erfolg betrachtet, wenn man unter den ersten Fünf der Liga landen würde. Dass dieses Ziel mit Platz 2 nach der Herbstrunde locker erreicht wurde, überraschte wohl nicht nur die eingefleischten OLKA-Fans. Der zurückgekehrte Sturmtank Martin Adamer (ansonsten blieb das Team zur Vorsaison fast unverändert) trug sein Scherflein dazu bei. Als sich über den Winter diverse KM-Spieler wegen Verletzungen, aus beruflichen oder sonstigen Gründen beim Trainer “abmeldeten”, befürchtete man schon den Absturz ins Mittelfeld. Doch durch die Integration einiger junger Kicker sowie der Tatsache, dass es bei dem einen oder anderen “Ausfall” dann doch irgendwie gegangen ist, setzte neben der Motivation angesichts des greifbar nahen Möglichkeit zum Aufstieg in die Landesliga zusätzliche Kräfte frei. Zwar verlor OLKA im vorletzten Spiel beim direkten Mitkonkurrenten Stumm mit 1:3, doch mit einem 1:0-Sieg im “Endspiel” daheim gegen Brixlegg/Rattenberg konnte unsere Elf dann in einem spannenden Match doch noch den nicht zu erwartenden, überraschenden und dennoch verdienten Aufstieg in die Landesliga Ost aus eigener Kraft erkämpfen. Als souveräner Meister stieg neben OLKA die WSG Wattens II auf. Nach exakt 20 Jahren ist der Sportring Oberlangkampfen nun wieder in der zweithöchsten Spielklasse in Tirol vertreten. Dort kann für es für die Saison 2009/2010 nur heißen, Punkt um Punkt gegen den Abstieg einzufahren. Egal wo man am Ende dann landen wird, – der SRO ist mitsamt seinen Fans und seinem Umfeld stolz darauf, dass man die Klingen nun eine Ebene höher kreuzen darf.
2009
Landesliga
Der Sportring beendete das „Abenteuer“ Landesliga nach nur einer Saison. Zugegeben, es war von Anfang an kein leichtes Unterfangen, startete man doch mit einer Mannschaft in diese Liga, die von der Quantität und Qualität im Gegensatz zum Aufstiegsjahr Einbußen zu verzeichnen hatte. Verletzungspech und einige denkbar knappe Niederlagen besiegelten schließlich den Abstieg zurück in die Gebietsliga Ost. Mit 18 erzielten Toren aus 26 Spielen ist schon alles gesagt, was erheblich mit dazu beigetragen hat, warum der Klassenerhalt nicht funktionierte. Nichtsdestotrotz hat man in diesem Jahr sicher wieder dazugelernt, junge Spieler wurden integriert und alle Beteiligten durften nach langer Zeit wieder einmal Landesliga-Luft schnuppern. In unserem “Wohnzimmer” – der Gebietsliga Ost – wird der Sportring nun versuchen, zuerst einmal Fuß zu fassen und sich in sicheren Gefilden der Liga zu etablieren. Dafür soll der Kader verstärkt werden. Aber auch an der Seitenlinie wird ab der neuen Saison – um frischen Wind zu bringen – der bisherige Co-Trainer Markus Pletzer das Traineramt von Erich Kronbichler übernehmen.
2010
Gebietsliga Ost
Der SRO ist nach einem kurzen Ausflug in die Landesliga wieder in sein Wohnzimmer der Gebietsliga Ost zurückgekehrt. Mit dem neuen Trainer Pletzer Markus wollte sich der Sportring in der Gebietsliga etablieren und möglichst wenig mit dem Abstieg zu tun haben. Mit Ascher Markus wurde ein kreativer Mittelfeldspieler reaktiviert, sowie mit Thaler Martin ein absoluter Vollblutstürmer verpflichtet. Neben diesen beiden wurde auch Baumgartner Anton für das Mittelfeld an die Innschleife geholt. Mit diesen Neuzugängen und der ohnehin schon starken Mannschaft aus der Vorsaison sah man optimistisch der Meisterschaft entgegen. Mit tollen Leistungen zu Beginn der Meisterschaft konnte sich der SRO im oberen Mittelfeld etablieren und war während der gesamten Spielzeit nie schlechter als Siebenter. Zwischenzeitlich konnte man sich sogar auf einem Aufstiegsplatz sonnen. Schlussendlich spielte die Olka Truppe eine tolle Saison und beendet diese auf dem guten 5. Platz. Als einziger Verein konnte man den dominierenden Meister aus Kufstein zwei Mal schlagen. Gemeinsam mit dem FCK 1B stieg der Überraschungsaufsteiger Schwoich in die Landesliga auf. Nächste Saison wird es einige Umstellungen geben, neben Stani, dem wohl besten Libero der Liga, hängt auch Ascher Markus die Fußballschuhe an den Nagel. Mit Rieser David und Sieberer Stefan kehren zwei waschechte Olkarianer in die Heimat zurück. Begleitet werden sie von Raich Christian. Mit diesen Neuzugängen darf man optimistisch in die Saison 2011/2012 schauen. St. R.
2011
Gebietsliga Ost
Nach dem Karriereende einiger Spieler hieß es Farbe bekennen für die Junge Truppe rund um das Trainergespann Pletzer/Seelaus. Gott sei Dank hat es sich unsere Libero Stani nochmals überlegt und hat noch eine halbe Saison drangehängt. Im Frühjahr musste der SRO dann aber ohne ihn auskommen. Die Saison startete denkbar schlecht für den SRO – nach den ersten beiden Partien rangierte man mit 0 Punkten auf dem letzten Platz. Mit einem knappen Sieg gegen den SVL begann dann aber der Aufschwung im Olka Lager. Durch gute Leistungen schielte der SRO im Herbst sogar auf einen Aufstiegsplatz – mehr als ein zwischenzeitlicher Platz 3 war aber letztendlich nicht drin. Schlussendlich überwinterte man auf dem 5. Platz. Im Frühjahr musste Coach Pletzer auf Stani verzichten. Durch die gute Herbstsaison versuchte das Trainerduo etwas Neues. Eine 4er Abwehrkette sollte es richten. In der Vorbereitung wurde dies fleißig trainiert und zum Teil wurde mit der neuen 4rer Kette richtig guter und moderner Fußball geboten. Nach dem 2. Spiel im Frühjahr ein herber Rückschlag für Olka: Bei der 7:0 Niederlage gegen den späteren Meister St. Ullrich (als wäre das nicht genug) verletzte sich Michi Straif am Kreuzband. 2012 wird er dem SRO wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit nur 4 Siegen und einem Unentschieden musste man viel Lehrgeld für die Umstellungen bezahlen. Durch dieses halbe Lehrjahr ist die Mannschaft aber für die neue Saison bestens gerüstet. Schlussendlich beendet der SRO die Saison 11/12 im Mittelfeld auf Platz 8. Einziger Wehrmutstropfen dabei ist, dass der SVL mit nur einem Punkt mehr den 6. Platz erreichte. Aufsteiger sind St. Ullrich und der FC Buch. Die Mannschaft wird nächste Saison nur punktuell aufgestockt. Prinzipiell hält der SRO an den eigenen „Langkampfna“ Spielern fest. Weniger erfreulich war das Ergebnis unserer Reserve. Im Herbst konnte noch der zufriedenstellende 8. Platz erreicht werden. Mit Radinger Stefan hat sich der Keeper in der Vorbereitung das Kreuzband gerissen. Weitere Ausfälle mussten über die ganze Saison von Coach Kaindl ersetzt werden. Trotz einer enormen Trainingsbeteiligung wurde man im Frühjahr auf den letzten Platz durchgereicht. Im Herbst heißt es der jungen Mannschaft neues Leben einzuhauchen und ein Team zu bilden, das wieder mithalten kann. Eine schwierige, aber lösbare Aufgabe für die beiden Trainer Kaindl und Elzinger.
2012
Gebietsliga Ost
Die Saison 2012/13 wird als die wohl schlechteste Saison in die Geschichte des Sportringes eingehen. Beide Herrenkampfmannschaften belegten in der Abschlusstabelle den letzten Platz. Die Reserve konnte sich aus ihrem Tief des Vorjahres nicht lösen und konnte im gesamten Jahr 2012 gerade mal einen Punkt holen. Anfang 2013 wurden die beiden Trainer entlassen um wieder frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. Mit Mayrhofer Thomas wurde für die letzten 8 Wochen ein absoluter Experte an die Innschleife geholt. Tom brachte den Spaß zurück und es konnten noch 4 Punkte geholt werden. Für die Saison 2013/14 wird Trainer Ertl Gerhard übernehmen. Geri war vor einiger Zeit schon einmal Trainer der Reserve. Damals konnte unter seiner Leitung der Vizemeistertitel geholt werden. Es wird einiges an Arbeit auf Geri zukommen, jedoch sollte mit vielen neuen, jungen Spielern ein erheblicher Schritt nach vorne gemacht werden. Eine weitere Mannschaft wurde im Herbst 2012 beim TFV gemeldet. Nachdem die Damenmannschaft bereits 3 Jahre unter der Leitung von Radinger Stefan und Sebastian Adensam trainierte, war die Zeit gekommen, am offiziellen Spielbetrieb des TFV teilzunehmen. In einer 6er Liga konnte im Herbst der gute 4. Platz erreicht werden. Im Frühjahr mussten die beiden Trainer auf einiges an Personal verzichten. Julia Adensam ist guter Hoffnung und wird der Mannschaft wohl länger fehlen. Allerdings gab es auch schwere Verletzungen. Mehrere schwere Knieverletzungen von 3 Stammkräften waren nicht so einfach zu kompensieren. Am Ende stand der 5. Platz zu buche. Im Herbst werden die Karten neu gemischt. In der neuen Landesliga Ost wird der 3. Tabellenplatz als Ziel ausgegeben. Die Kampfmannschaft spielte eine ordentliche Hinrunde. Mit 17 Punkten fehlten lediglich 5 Punkte auf den Tabellenführer. Der Schein trügt allerdings, die Liga ist dermaßen ausgeglichen, dass man nur auf dem 10.Platz überwinterte. Nach oben und unten war also alles offen, wobei von der Vereinsführung ganz klar nach oben geschaut wurde. Mit Michael Straif und David Krepatz kommen zwei starke Spieler nach überstandener Verletzung zurück in den Kader. Coach Pletzer konnte also auf den ganzen Kader zurückgreifen. Lediglich Haun Patrick ist nach seinem Kreuzbandriss noch nicht fit. Die Vorbereitung für das Frühjahr lief ordentlich. Es konnten einige Spiele gewonnen werden. Im Vergleich zum SVL konnten einige direkte Gegner deutlich höher geschlagen werden. Einige hatten darauf wohl das Augenmerk gerichtet, war doch die erste Partie im Frühjahr jene gegen den SVL. Scheinbar war die Vorbereitung zu gut, denn das erste Spiel, DERBY gegen den SVL, wurde mit 5:1 klar und verdient verloren. Es reihte sich eine Niederlage an die Nächste. In der Tabelle wurde der SRO immer weiter Richtung Tabellenende durchgereicht. Im entscheidenden Spiel gegen Schwoich hätte man mit einem Sieg einen 8 Punkte Vorsprung auf eben genannten erspielen können. Das Spiel wurde zu Hause mit 3:1 verloren. Damit hat man die Gäste aus der Nachbargemeinde wieder zum Leben erweckt. Im letzten Spiel hatte es der SRO schließlich selber in der Hand. Ein Sieg gegen Finkenberg hätte gereicht um in der Gebietsliga zu bleiben. Finkenberg wäre abgestiegen. Völlig verdient endete die Partie mit 1:1 und der SRO stand als einziger Absteiger in die Bezirksliga Ost fest. So richtig fassen konnte dies zu diesem Zeitpunkt niemand. Im Herbst wurde mit diesem Kader noch Andeutungen an den Aufstieg gemacht. Das Resultat ist der Gang in die Bezirksliga. Dies war Grund für Trainer Pletzer Markus den Trainerjob abzugeben. Auch sein CO-Trainer Seelaus Daniel wird im Herbst nicht mehr auf dem Platz stehen. Außerdem werden Altgediegene Kicker in den Fußballruhestand gehen. Unser langjähriger Rückhalt zwischen den Pfosten Innerhofer Reinhard wird seine aktive Karriere beenden und in den Trainerstab wechseln. Krepatz David wird den Sportring verlassen. Adensam Sebastian wird zumindest für den Herbst aufgrund einer Schulter OP fehlen. Es wird also einige Änderungen geben. Die Größte davon ist der Trainerposten. Neuer Coach wird Turri Stefan aus Wörgl werden. Stefan hat bereits als Spieler in Olka gespielt und wird nun die Kampfmannschaft übernehmen. Da die Mannschaft ansonsten zusammenbleibt, sollte ein vorderer Tabellenplatz sicherlich möglich sein. Aufgrund der unattraktiveren Liga sprechen viele vom direkten Wiederaufstieg in unser Wohnzimmer. Dies wird allerdings Glück, Einsatz, Siege, Kampf und Willen benötigen. Insgeheim wünscht sich aber das ganze Dorf einen sofortigen Wiederaufstieg, damit wieder tolle Derbys und spannende Spiele angeschaut werden können. Vorab heißt es aber zusammenrücken und gemeinsam die neue Saison angehen.
2013
Bezirksliga Ost
Die Saison 2013/14 endet für die Kampfmannschaft des SRO auf einem Nichtabstiegsplatz in der Bezirksliga Ost. Knapp, denkbar knapp, musste der SRO bis zum letzten Spieltag zittern um einen neuerlichen Abstieg zu verhindern. Aber der Reihe nach: Nach dem Abstieg aus der Gebietsliga Ost hat sich Trainer Pletzer Markus dazu entschieden sein Amt niederzulegen. Für den Vorstand des Sportrings eine schwierige Aufgabe, soll doch ein guter und auch bezahlbarer Nachfolger die Kampfmannschaft übernehmen. Dieser Trainer wurde in der Wörgler Nachwuchsabteilung gefunden. Stefan Turri, Trainer der Wörgler U18, wechselt an die Innschleife. Erfreulich, da Turri bereits früher für den SRO gespielt hat und ein absoluter Fachmann ist. Gemeinsam mit Turri sind noch diverse Neuzugänge gekommen um den Kader punktuell zu verstärken. Im Herbst startet der SRO mit 7 Punkten aus den ersten 3 Spielen. Ein optimaler Saisonstart, wenn es so weitergeht ist auch der direkte Wiederaufstieg möglich. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Denn nach dem 3. Spieltag verliert die Mannschaft Spiel um Spiel, bis zum Winter können gerade einmal 12 Punkte gesammelt werden. Der Sportring muss mit der roten Laterne in die Winterpause gehen. Einsatzfreude, Kampf und die Bereitschaft auch mal über die eigenen Grenzen zu gehen haben gefehlt. Die Mannschaft hat im Herbst eine katastrophale Leistung geboten. Im Frühjahr muss somit eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen. Im Frühjahr kommt der SRO besser in die Gänge. Es werden 18 Punkte geholt. Coach Turri hat der Mannschaft wieder Mut eingehaucht, die Jungs kämpfen und rackern endlich wieder. In der Rückrundentabelle belegt man den ordentlichen 7. Platz. Trotz der guten Rückrunde muss der SRO bis zum Schluss zittern, denn die heurige Bezirksliga ist wohl die spannendste Liga Tirols. Jeder kann hier jeden schlagen und so muss die KM am letzten Spieltag selber 3 points holen um gerettet zu sein. Mit einer Niederlage kann uns nur noch eine Niederlage von Fritzens oder Zell weiterhelfen. Zell gewinnt und bleibt oben, Fritzens aber verliert gegen den Meister aus Sistrans mit 2:0 und steigt somit in die erste Klasse ab. Bei der Reserve läuft es nicht so gut. Mit Ertl Gerhard wurde ein erfahrener Mann als Trainer installiert. Die 1B verliert oft mit nur einem Tor Differenz, hat sich am Ende der Saison noch einmal aufgebäumt, konnte den letzten Platz in der Tabelle aber nicht verhindern. Trotzdem ein Lob an die 1B. Mit Andreas Schöpf ist ein Kicker der Reserve zum Stammspieler in der Kampfmannschaft aufgestiegen. Auch Rieser Dominik und Adamoski Dominik durften bei der Ersten mitwirken. Man sieht also auch hier, dass es voran geht. Gerhard steht in der neuen Saison leider nicht mehr als Trainer zur Verfügung. Er wird durch England Rückkehrer Josef Schipflinger ersetzt. Erfreuliches gibt es aus der Damenmannschaft zu berichten. Im zweiten Meisterschaftsjahr können die Mädels bereits den Meistertitel in der Frauen Landesliga Ost holen und steigen somit in die höchste Liga Tirols auf. Bis zum Schluss hat man sich hier mit Angerberg einen engen und packenden Fight geliefert. Am Ende sind die Damen einen Punkt vor den Mädels aus Angerberg. Jetzt geht es in der Tiroler Liga weiter. Allerdings ohne Co-Coach Sebastian Adensam. Er setzt sich nach 3 Jahren Damenfußball zur Ruhe. Coach Radinger Stefan hat mit Ramona Fill aber einen neuen Co Trainer gefunden. Für die kommende Saison sind alle drei Kampfmannschaften voll motiviert. Zudem wird im Sommer der Fußballplatz saniert. Die schlechten Stellen werden großflächig ausgetauscht und eine neue Sprenkelanlage wird installiert. Somit ist für die Saison 2014/15 alles gerichtet und wir können uns wieder auf spannende Spiele im Erlenaustadion freuen.
2014
Platzsanierung
Nach dem geglückten Klassenerhalt stand für die Turri Elf eine weitere Saison in der Bezirksliga Ost an. Nicht denkbar was geschehen wäre, hätte man nochmals eine Liga tiefer gehen müssen. Die Mannschaft ist nach 2 schweren Jahren näher zusammengerückt und wollte endlich wieder in der oberen Tabellenhälfte mitmischen. Dass dies in der äußerst ausgeglichenen Liga eine schwierige, aber lösbare Aufgabe ist, war jedem bewusst. Bevor die Kugel im Erlenaustadion aber wieder rollt, wurde eine aufwändige Platzsanierung durchgeführt. Große Teile des Rasens wurden ausgetauscht. Eine selbststeuernde Bewässerungsanlage wurde installiert, die Netze wurden neu gespannt und obendrein gab es noch neue Tore. Ebenfalls neu ist die große Anzeigetafel zwischen den Ersatzbänken. Dadurch wurde das Erlenaustadion noch einmal verschönert. Ein DANK an allen Helfern und Gönnern ohne die dieses Großprojekt nicht möglich gewesen wäre. Nach 13 gespielten Runden überwintert der SRO mit 22 Punkten auf dem sehr guten 4. Tabellenplatz. Nach oben ist also weiterhin alles möglich. Aufgrund der guten Herbstbilanz wurde ein Trainingslager in der Nähe von Verona organisiert. 18 Kaderspieler sowie Trainer und Helfer waren für 4 Tage fleißig und es wurde hart trainiert um für die Rückrunde fit zu sein. Der SRO startet gut und holt aus den ersten 3 Spielen 7 Punkte. In weiterer Folge fehlt aber die Konstanz um gemeinsam mit Fieberbrunn in der Tabelle davonzuziehen. So kämpft man mit Rinn/Tulfes, Vomp, Schlitters um den 2. Tabellenplatz. Im direkten Spiel gegen Rinn/Tulfes verliert man zu Hause mit 2:1. Dies war wohl das entscheidende Spiel im Kampf um den Aufstieg. Generell war die Einstellung einiger Spieler nicht jene um unbedingt den Aufstieg schaffen zu können. So landet man am Ende der Saison auf dem 5. Tabellenplatz. Nach 2 harten Jahren endlich wieder eine gute Saison. Allerdings – es wäre mehr drinnen gewesen. Die Reserve kämpft um Trainer Josef Schipflinger am Tabellenende der Gruppe 2. Immer wieder wurden gute Partien abgeliefert, welche aber am Ende knapp verloren wurden. So landet die 1B mit 19 Punkten am Tabellenende. Trotzdem darf in die Zukunft geschaut werden. Es sind wieder junge und motivierte Burschen am Fußballplatz, die uns in Zukunft noch eine Menge Freude bereiten können. Bei den Damen kommt nach dem Aufstiegsjahr die schwierige Saison in der Tiroler Liga. Dass die Trauben hoch hängen, war dem gesamten Kader klar. Einige Spiele wurden deutlich und auch verdient verloren, andere Spiele hätten auch mal zu Gunsten der SRO Mädels ausgehen können. Im Winter kündigt Trainer Stefan Radinger seinen Rücktritt an. Frischer Wind soll den Mädels ab der neuen Saison wieder mehr Motivation und Antrieb geben. Mit Klaus Fischlmaier wurde dazu ein absoluter Fußballfachmann verpflichtet. Im letzten Spiel wird der Trainer gebührend verabschiedet und die Mannschaft dankt dem Coach mit einem fulminanten 7:1 Sieg gegen Ried/Kaltenbach. In der kommenden Saison wird man wieder in der Landesliga Ost spielen. Wenn die Saison auch schwierig war, so haben die Mädels doch alle etwas gelernt. Und in der höchsten Liga Tirols zu spielen ist mit Sicherheit ein tolles Erlebnis gewesen.
2015
50 Jahre SR Olka
Im August 1965 wurden die Gründungsformalitäten abgewickelt und am 11.11.1965 wurde der Verein „Sportring Oberlangkampfen“ bei der BH Kufstein offiziell angemeldet. Am ersten Septemberwochenende 2015 feierte der SR Olka sein 50jähriges Bestehen mit einem Festabend am Samstag und einer Festmesse am Sonntag, die witterungsbedingt in die Festhalle verlegt wurde sowie einem anschließenden Frühschoppen. Sportlicher Höhepunkt: Ein Fußballspiel der Olka-Legenden vor großem Publikum gegen eine Auswahlmannschaft guter Fußballer vergangener Tagen. Die sportlichen Highlights in der Vereinsgeschichte des SR Olka schrieben die Fußballer und die Eisstockschützen. Letztere errangen in den besten Zeiten zahlreiche Landes- und auch Bundesmeistertitel. Die glorreiche Zeit des Fußballsports waren die Jahre zwischen 1983 und 1989, in denen der SR Olka in der Landesliga Ost und auch in der Tiroler Liga höchst erfolgreich agierte. Der aktuelle Vorstand um Obmann Markus Hintner und den beiden Stellvertretern Werner Haberl und Martin Adamer lud gebührend zum Anlass Gründungsmitglieder und langjährige Mitglieder zum Jubiläumsabend, der dazu genutzt wurde, Ehrungen zu überreichen. 20 Mitgliedern konnte sogar zur 50jährigen Mitgliedschaft die goldene OLKA-Nadeln überreicht werden. Vereinsehrungen für außerordentlichen Einsatz erhielten Haberl Werner in Bronze, Adamer Maria und Ortner Edith in Silber und Hintner Markus und Hager Franz in Gold. Letzterer wurde zum Ehrenobmann des SR Olka ernannt. Bürgermeister Andreas Ehrenstrasser wünschte den Funktionären und den Sportlern des SR Olka, dass der „Geist in blau und weiß“ auch weiterhin über Oberlangkampfen schweben möge und bedankte sich bei den Funktionären und Helfern für die tolle Arbeit, ohne die der Verein nicht bestehen könnte.
2016
Bezirksliga Ost
Für die Saison 16/17 hat man sich viel vorgenommen in Oberlangkampfen. Mit Feller Christian wurde ein Co-Trainer verpflichtet, der bereits seit Jahren die Geschicke in Oberlangkampfen kennt. Gemeinsam mit unserem Coach Stefan Turri sollte das Ziel „Aufstieg“ ins Auge gefasst werden. Der Herbst verlief sehr gut. Neun Siege bei 4 Niederlagen bedeuteten Platz 2 in der Herbsttabelle, punktgleich mit dem späteren Aufsteiger und Meister Kössen. Die Rückrunde ging dafür komplett am SRO vorbei. Aus 13 Spielen konnten nur 2 gewonnen werden. Dazu noch 4 Unentschieden und ganze 7 Niederlagen. Man wurde zurückgereicht bis auf den bescheidenen 8. Platz. Grund waren sicherlich die vielen Verletzten. Zum Teil haben 8-10 Leute gefehlt. Hier hatte unser Trainergespann zum Teil Probleme überhaupt 11 gesunde Spieler auf den Platz zu haben. Trotzdem hat man sich nie aufgegeben und zumeist nur knapp verloren. Mit dem Aufstieg hatte man aber nichts mehr zu tun. Verabschieden möchten wir Christian Raich, der nach vielen Jahren SR Olka nun die Schuhe an den Nagel hängt und in den Fußballruhestand übergeht. Für die kommende Saison wartet viel Arbeit auf den Verein. Ein neues Vereinsheim soll entstehen und der Vorstand ist hier bereits am Arbeiten um dem Nachwuchs und den Kampfmannschaften alsbald moderne und tolle Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Wie und wann kann man noch nicht sagen, wir hoffen aber, dass es vielleicht schon 2018 soweit sein könnte.

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